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Allgemeine Mietbedingungen

  1. Miet­ver­trag:

(1) Rech­te aus dem Miet­ver­trag kön­nen nur mit vor­he­ri­ger aus­drück­li­cher Zustim­mung durch den Ver­mie­ter auf Drit­te über­tra­gen wer­den.

(2) Das Fahr­zeug darf nur von den im Miet­ver­trag als Fah­rer genann­ten Per­so­nen geführt wer­den.

(3) Das Miet­ver­hält­nis endet zum ver­ein­bar­ten Ter­min, ohne dass es einer Kün­di­gung bedarf. Wird das Fahr­zeug nicht zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt zurück­ge­ge­ben, ver­län­gert sich das Miet­ver­hält­nis nicht auto­ma­tisch. Abho­lung und Rück­ga­be erfol­gen am ver­ein­bar­ten Über­ga­be­ort, sonst am Sitz des Ver­mie­ters.

(4) Über­zieht der Mie­ter die ver­ein­bar­te Miet­dau­er, hat der Ver­mie­ter Anspruch auf ange­mes­se­ne Ent­schä­di­gung gemäß § 546 BGB, deren Höhe sich je ange­fan­ge­nen 24 Stun­den nach dem 1,5‑fachen des ver­ein­bar­ten Tages­miet­prei­ses rich­tet. Der Ver­mie­ter kann bei Über­zie­hung auf Kos­ten des Mie­ters den Ver­si­che­rungs­schutz ver­län­gern.

 

  1. Kün­di­gung; Zurück­be­hal­tungs­recht; Unmög­lich­keit:

(1) Für einen Rück­tritt vom Miet­ver­trag gel­ten für Mie­ter die zum Stor­no-Zeit­punkt gül­ti­gen Stor­nie­rungs­be­din­gun­gen. Nach­dem der Ver­mie­ter dem Mie­ter ein ver­bind­li­ches Ange­bot gemacht hat und der Mie­ter die­ses ange­nom­men hat, ist das Miet­ge­schäft ver­bind­lich gebucht. Für einen Rück­tritt vom Miet­ver­trag gel­ten für Mie­ter die nach­fol­gen­den Stor­n­o­be­din­gun­gen:

 

bis zu 50 Tage vor Rei­se­an­tritt 30 % des Miet­prei­ses

vom 49. bis 15. Tag vor Rei­se­an­tritt 75 % des Miet­prei­ses

ab 14. Tag 90 % des Miet­prei­ses

am Tag der Anmie­tung oder bei Nicht­ab­nah­me des Fahr­zeugs: 100 % des Miet­prei­ses

 

Für den Fall, dass der Mie­ter die Rei­se aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht antre­ten kann, emp­feh­len wir den Abschluss einer Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung. Im Fal­le einer Stor­nie­rung durch den Ver­mie­ter erhält der Mie­ter den bereits gezahl­ten Miet­preis zu 100% erstat­tet.

 

(2) Der Ver­mie­ter ist berech­tigt, den Miet­ver­trag zu kün­di­gen, wenn ein Ver­si­che­rungs­schutz als Selbst­fah­rer­ver­miet­fahr­zeug nicht besteht. Die Kün­di­gung muss inner­halb einer Frist von 14 Tagen ab Kennt­nis erfol­gen. Der Ver­mie­ter erstat­tet dem Mie­ter den gezahl­ten Miet­preis voll­stän­dig. Soll­te jedoch der Ver­si­che­rungs­schutz durch Ver­schul­den des Mie­ters nicht bestehen, so erhält er den Miet­preis nicht erstat­tet

(3) Das Recht zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung bleibt unbe­rührt.

(4) Der Ver­mie­ter wird die Über­ga­be des Fahr­zeugs ver­wei­gern, bis die Zah­lung des Miet­prei­ses und der Kau­ti­on beim Ver­mie­ter ein­ge­gan­gen ist.

(5) Wird dem Ver­mie­ter nach Ver­trags­schluss die Bereit­stel­lung des Fahr­zeugs unmög­lich, ohne dass ihn ein Ver­schul­den trifft, wird er von der Ver­pflich­tung zur Leis­tung frei, wenn eine recht­zei­ti­ge Repa­ra­tur oder Ersatz­be­schaf­fung vor der Über­ga­be an den Mie­ter nicht mit zumut­ba­rem Auf­wand mög­lich ist.

 

  1. Zustand des Fahr­zeugs:

(1) Das Fahr­zeug wird dem Mie­ter in tech­nisch ein­wand­frei­em Zustand über­ge­ben. Opti­sche Beein­träch­ti­gun­gen wie z.B. klei­ne Lack­schä­den, klei­ne Del­len, Krat­zer oder Parkremp­ler stel­len kei­ne Fahr­zeug­män­gel dar, sofern die Gebrauchs­taug­lich­keit des Fahr­zeugs dadurch nicht beein­träch­tigt wird. Die Par­tei­en hal­ten den Zustand des Fahr­zeugs bei Über­ga­be des Fahr­zeugs gemein­sam im Über­ga­be­pro­to­koll fest, das Bestand­teil des Miet­ver­trags ist.

 

(2) Der Mie­ter ist ver­pflich­tet, das Fahr­zeug sorg­fäl­tig gerei­nigt innen an den Ver­mie­ter zurück­zu­ge­ben. Kommt der Mie­ter die­ser Ver­pflich­tung ganz oder teil­wei­se nicht nach, hat er dem Ver­mie­ter die durch die Rei­ni­gung ent­ste­hen­den ange­mes­se­nen Kos­ten zu erset­zen. Der Ver­mie­ter kann einen ent­spre­chen­den Geld­be­trag von der geleis­te­ten Kau­ti­on ein­be­hal­ten.

 

(3) Der Ver­mie­ter kann gegen den Kau­ti­ons­rück­zah­lungs­an­spruch mit For­de­run­gen aus dem Miet­ver­hält­nis auf­rech­nen.

 

  1. Nut­zung; Für­sor­ge­pflicht:

(1) Die Benut­zung des Fahr­zeugs ist aus­schließ­lich inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on (EU), mit Aus­nah­me von Zypern, gestat­tet. Zusätz­lich ist die Benut­zung des Fahr­zeugs in Liech­ten­stein, Mona­co, Mon­te­ne­gro, Nor­we­gen, San Mari­no, Schweiz gestat­tet. Außer­halb die­ser Gren­zen besteht kein Ver­si­che­rungs­schutz.

(2) Gestat­tet ist nur die übli­che Ver­wen­dung als Rei­se-Wohn­mo­bil. Dar­über hin­aus­ge­hen­de Hand­lun­gen und ille­ga­le Tätig­kei­ten sind ver­bo­ten.

(3) Die Benut­zung des Fahr­zeugs ist nur gestat­tet, sofern der Mie­ter oder Fah­rer im Besitz einer gül­ti­gen in Deutsch­land aner­kann­ten Fahr­erlaub­nis ist, kein Fahr­ver­bot besteht und die Fahr­erlaub­nis nicht vor­läu­fig ent­zo­gen ist.

(4) Das Fahr­zeug darf nur im fahr­tüch­ti­gen Zustand gesteu­ert wer­den.

(5) Der Mie­ter des Fahr­zeu­ges ist ver­pflich­tet, ab dem Zeit­punkt der Über­ga­be die­sel­be Sorg­falt im Umgang mit dem Fahr­zeug wal­ten zu las­sen, als wäre er der auf Wert­erhal­tung bedach­te Eigen­tü­mer. Ins­be­son­de­re hat er dar­auf zu ach­ten, dass: (a) ent­spre­chen­de Siche­rungs­maß­nah­men im Fall von extre­men Wet­ter­be­din­gun­gen ergrif­fen wer­den, um eine Beschä­di­gung des Fahr­zeugs zu ver­hin­dern, (b) einer Gefahr durch absicht­li­cher Sach­be­schä­di­gung vor­ge­beugt wird, indem er das Fahr­zeug auf eige­ne Kos­ten sicher abstellt, © bei Hin­wei­sen auf betriebs­be­ding­te Pro­ble­me des Fahr­zeugs sich gemäß der Betriebs­an­lei­tung des Fahr­zeu­ges zu ver­hal­ten (z.B. bei Auf­leuch­ten einer Warn- oder Kon­troll­leuch­te, (d) vor län­ge­ren Fahr­ten sicher­zu­stel­len, dass Ölstand und Rei­fen­druck den Vor­ga­ben des Her­stel­lers ent­spre­chen.

(6) Dem Mie­ter ist es nicht gestat­tet, tech­ni­sche oder auch vor­über­ge­hen­de, opti­sche Ände­run­gen am Fahr­zeug vor­zu­neh­men.

(7) Ent­ste­hen dem Ver­mie­ter Kos­ten für vom Mie­ter zu ver­ant­wor­ten­de Scha­den­be­sei­ti­gung, Nach­tan­ken, Rei­ni­gung, Ersatz­be­schaf­fung von Tei­len, Fahr­zeug­pa­pie­ren oder Schlüs­seln, ist der Mie­ter ver­pflich­tet, die Kos­ten zu erset­zen, sowie den damit ver­bun­de­nen Auf­wand des Ver­mie­ters zu ent­schä­di­gen. Für Leis­tun­gen des Ver­mie­ters wird je geleis­te­te Arbeits­stun­de als ange­mes­se­ne Ersatz­leis­tung 49 € ver­ein­bart.

(8) Der Mie­ter ist für Ver­war­nun­gen, Buß­gel­der, Ord­nungs­wid­rig­kei­ten, Straf­ta­ten ver­ant­wort­lich, die wäh­rend der Miet­zeit mit dem Fahr­zeug began­gen wer­den.

 

  1. Klein­re­pa­ra­tu­ren, Kraft­stof­fe, Öle

(1) Die Kos­ten für Kraft­stoff sowie not­wen­di­ge Hilfs- und Betriebs­stof­fe wäh­rend des Miet­ver­hält­nis­ses sind vom Mie­ter zu tra­gen. Das Fahr­zeug wird dem Mie­ter mit vol­lem Kraft­stoff­tank über­ge­ben. Der Mie­ter hat das Fahr­zeug am Ende der Miet­dau­er voll­ge­tankt zurück­zu­ge­ben; andern­falls kann der Ver­mie­ter eine ange­mes­se­ne Auf­wands­ent­schä­di­gung ver­lan­gen. Die Kos­ten für Kraft­stoff hat der Mie­ter auf Nach­weis zu ver­gü­ten

(2) Not­wen­di­ge Repa­ra­tu­ren zur Erhal­tung der Betriebs­be­reit­schaft des Fahr­zeu­ges bis zu einer Höhe von 100,00 Euro kann der Mie­ter im Ein­zel­fall ohne vor­he­ri­ge Abspra­che mit dem Ver­mie­ter selbst vor­neh­men oder durch eine Fach­werk­statt vor­neh­men las­sen. Kos­ten wer­den dem Mie­ter nur gegen Vor­la­ge des Belegs erstat­tet. Das beschädigte/getauschte Teil ist dem Ver­mie­ter am Ende der Miet­zeit zu über­ge­ben. Eigen­leis­tun­gen bei der Repa­ra­tur durch den Mie­ter wer­den nicht berück­sich­tigt.

 

  1. Nicht unfall­be­ding­te Fahr­zeug­schä­den; tech­ni­sche Defek­te

(1) Soll­ten nach Beginn der Miet­dau­er und Über­ga­be des Fahr­zeugs tech­ni­sche Defek­te ein­tre­ten, die die Gebrauchs­taug­lich­keit in erheb­li­chem Maße beein­träch­ti­gen und die der Mie­ter nicht durch Aus­übung der Sorg­falts­pflich­ten ver­hin­dern hät­te kön­nen und ist es nicht mög­lich, durch kurz­fris­ti­ge Repa­ra­tu­ren die Taug­lich­keit wie­der­her­zu­stel­len, sind bei­de Par­tei­en berech­tigt, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung frist­los zu kün­di­gen.

(2) Für den Fall dass eine oben genann­te Beein­träch­ti­gung der Gebrauchs­taug­lich­keit vor­liegt, kann der Mie­ter eine Min­de­rung um 1/24 des Tages­miet­prei­ses pro ange­fan­ge­ner Stun­de ver­lan­gen, solan­ge die Beein­träch­ti­gung besteht. Bei einer frist­lo­sen Kün­di­gung im oben genann­ten Fall ver­zich­tet der Mie­ter auf wei­ter­ge­hen­de Ansprü­che, außer die Beein­träch­ti­gung ent­stand auf­grund von grob fahr­läs­si­gem oder vor­sätz­li­chen Ver­hal­ten durch den Ver­mie­ter. Ansprü­che wegen Ver­let­zung von Gesund­heit, Kör­per oder Leben blei­ben unbe­rührt.

(3) Der Mie­ter hat dem Ver­mie­ter tech­ni­sche Defek­te am Fahr­zeug unver­züg­lich mit­zu­tei­len. Kommt der Mie­ter die­ser Mel­de­pflicht nicht nach, hat der Mie­ter dem Ver­mie­ter den dar­aus resul­tie­ren­den Fol­ge­scha­den zu erset­zen.

(4) Für alle Schä­den am Fahr­zeug, die auf Bedie­nungs­feh­ler wäh­rend der Miet­zeit zurück­zu­füh­ren sind, haf­tet der Mie­ter in gesetz­li­chem Umfang. In dem Fall gel­ten Absatz (1) und (2) nicht.

 

  1. Ver­kehrs­un­fäl­le

(1) Mie­ter, Bei­fah­rer und Mit­rei­sen­de sind bei Ver­kehrs­un­fäl­len ver­pflich­tet, dem Ver­mie­ter alle Daten in Text­form mit­zu­tei­len, die der Ver­mie­ter zur Durch­set­zung sei­ner Ansprü­che benö­tigt.

(2) Soll­te auf­grund eines Ver­kehrs­un­fal­les die Gebrauchs­taug­lich­keit des Fahr­zeu­ges wesent­lich ein­ge­schränkt sein, sind bei­de Par­tei­en zur frist­lo­sen Kün­di­gung mit sofor­ti­ger Wir­kung berech­tigt. In die­sem Fal­le besteht kein Anspruch auf Rück­zah­lung des Miet­prei­ses.

(3) Bei Ver­kehrs­un­fäl­len, Brän­den, Wild­schä­den und sons­ti­gen Schä­den ist der Mie­ter ver­pflich­tet, unver­züg­lich die ört­li­che Poli­zei zur ord­nungs­ge­mä­ßen Auf­nah­me des Unfalls hin­zu­zu­zie­hen. Der Mie­ter hat den Ver­mie­ter unver­züg­lich über den Unfall in Kennt­nis zu set­zen und ihm einen umfas­sen­den Unfall­be­richt ein­schließ­lich Unfall­skiz­ze zukom­men zu las­sen. Soll­ten an dem Unfall drit­te Per­so­nen betei­ligt gewe­sen sein, so muss der Mie­ter die Kenn­zei­chen der betei­li­gen Fahr­zeu­ge, die Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen der Fah­rer sowie Namen und Anschrif­ten der Fah­rer und Zeu­gen doku­men­tie­ren und bei Bedarf vor­le­gen.

(4) Der Ver­mie­ter hat alle Regu­lie­run­gen von Fahr­zeug­schä­den bei Ver­si­che­rungs­fäl­len von der betref­fen­den Fahr­zeug­ver­si­che­rung zu ver­lan­gen. Aus­ge­nom­men sind Regu­lie­run­gen, deren Erfül­lung unwirt­schaft­lich oder ohne Erfolgs­aus­sich­ten ist.

 

  1. Haf­tung des Ver­mie­ters:

(1) Für die Eig­nung des Fahr­zeugs für den vom Mie­ter vor­ge­se­he­nen Zweck über­nimmt der Ver­mie­ter kei­ne Gewähr.

(2) Soweit sich aus die­ser Ver­ein­ba­rung nichts ande­res ergibt, haf­tet der Ver­mie­ter bei einer Ver­let­zung von ver­trag­li­chen und außer­ver­trag­li­chen Pflich­ten nach den ein­schlä­gi­gen gesetz­li­chen Vor­schrif­ten. Auf Scha­dens­er­satz haf­tet der Ver­mie­ter – gleich aus wel­chem Rechts­grund – bei Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit. Bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit haf­tet der Ver­mie­ter nur (a) für Schä­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, (b) für Schä­den aus der Ver­let­zung einer wesent­li­chen Ver­trags­pflicht (Ver­pflich­tung, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung die jeweils ande­re Par­tei regel­mä­ßig ver­trau­te und ver­trau­en durf­te); in die­sem Fall ist die Haf­tung des Ver­mie­ters doch auf den Ersatz des vor­her­seh­ba­ren, typi­scher­wei­se ein­tre­ten­den Scha­dens begrenzt.

(3) Die sich aus dem vor­ge­nann­ten Absatz erge­ben­den Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten nicht, soweit der Ver­mie­ter vor­sätz­lich han­delt oder eine Garan­tie über­nom­men oder arg­lis­tig einen Man­gel ver­schwie­gen hat.

 

  1. Gerichts­stand, Sons­ti­ges

(1) Es gilt aus­schließ­lich das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Das Über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen über Ver­trä­ge über den inter­na­tio­na­len Waren­kauf vom 11. April 1980 (CSIG) gilt nicht. Unbe­rührt blei­ben zwin­gen­de Bestim­mun­gen des Staa­tes, in dem der Mie­ter sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat.

2) Für den Fall, dass der Mie­ter kei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand in Deutsch­land hat, legen die Par­tei­en als Gerichts­stand bei Rechts­strei­tig­kei­ten aus die­sem Miet­ver­trag das Gericht fest, bei dem der Ver­mie­ter sei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand hat.

(3) Soll­te eine der Rege­lun­gen in die­sen All­ge­mei­nen Miet­be­din­gun­gen unwirk­sam sein oder wer­den, berührt dies nicht die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen.

 

 

 

Ergän­zen­de Miet­be­din­gun­gen rent-my-wohnmobil.de / wufficamper.de

 

 

 

  1. Kau­ti­on

Die Kau­ti­ons­zah­lung in Höhe von EUR 1.000 bei „Adria­ne“ bzw. EUR 1.500,00 bei „Erwin“ hat vor der Abho­lung per Über­wei­sung auf das genann­te Kon­to zu erfol­gen. Soll­te der Kau­ti­ons­be­trag nicht spä­tes­tens am Tag vor der Abho­lung auf dem Kon­to ein­ge­gan­gen sein, wird das Fahr­zeug nicht über­ge­ben. Die Kau­ti­on wird nach Rück­ga­be des Fahr­zeu­ges und Erle­di­gung sämt­li­cher Ansprü­che erstat­tet. Der Ver­mie­ter kann gegen den Kau­ti­ons­rück­zah­lungs­an­spruch mit For­de­run­gen aus dem Miet­ver­hält­nis auf­rech­nen.

 

  1. Zustand bei Über­ga­be

Das Fahr­zeug wird innen und außen gerei­nigt über­ge­ben. Wei­ter­hin ist eine Cam­ping­grund­aus­stat­tung an Bord, ein vol­ler Die­sel­tank, eine vol­le Gas­fla­sche, ein frisch gewa­sche­ner Schon­be­zug für die Matrat­ze und auf Wunsch ein Tisch und zwei Stüh­le.

 

  1. Rück­ga­be

Die Rück­ga­be erfolgt zu der ver­ein­bar­ten Uhr­zeit am Rück­ga­be­tag. Mon­tag bis Frei­tag ist das zwi­schen 16:00 und 19:00 Uhr mög­lich. Am Wochen­en­de oder an Fei­er­ta­gen erfolgt die Rück­ga­be zwi­schen 10:00 und 11:00 Uhr. Dies gilt, sofern kei­ne abwei­chen­de Ver­ein­ba­rung besteht. Bei einer Ver­spä­tung von mehr als 30 Minu­ten ist ein hal­ber Tages­miet­preis fäl­lig, ab 6 Stun­den Ver­spä­tung wird ein gan­zer Tages­miet­preis berech­net. Soll­te der ver­si­cher­te Zeit­raum über­schrit­ten wer­den, gel­ten zusätz­lich die Platt­form­be­din­gun­gen für den Fall der Miet­zeit­über­schrei­tung.

 

  1. Zustand bei Rück­ga­be

Das Fahr­zeug ist innen sorg­fäl­tig gerei­nigt zurück­zu­ge­ben. Der Grau- und Frisch­was­ser­tank ist ent­leert und die Toi­let­ten­kas­set­te gründ­lich aus­ge­spült und sau­ber. Auch der Schacht der Toi­let­ten­kas­set­te ist gründ­lich zu rei­ni­gen. Die Schon­be­zü­ge für die Matrat­zen müs­sen nicht gerei­nigt wer­den. Das wird vom Ver­mie­ter über­nom­men. Das Fahr­zeug darf nicht in einer Wasch­an­la­ge (Auf­bau­ten, Grö­ße, Krat­zer durch Ein­satz fal­scher Bürs­ten) oder mit einer gewöhn­li­chen Bürs­te in einer SB-Wasch­an­la­ge (Krat­zer auf Lack und Fens­tern) gewa­schen wer­den! Bei unge­rei­nig­ter Rück­ga­be bleibt die Gel­tend­ma­chung spä­ter nach Rück­ga­be ent­deck­ter Schä­den vor­be­hal­ten. Die Gel­tend­ma­chung gilt auch, wenn der Ver­mie­ter die Außen­rei­ni­gung über­nimmt

 

4.1 Erfolgt die Rück­ga­be nicht im ver­ein­bar­ten Zustand, gel­ten fol­gen­de Prei­se:

 

4.1.1 Rei­ni­gung Innen­raum (inkl. Berei­che hin­ter Klap­pen, Türen, Schü­ben), Dusche, Kühl­schrank, Garage/Kofferraum, Sit­ze und Pols­ter. Selbst ange­brach­te Aufkleber/Vignetten u. ä. sind rück­stands­frei zu ent­fer­nen

Der Mie­ter ist ver­pflich­tet, das Fahr­zeug sorg­fäl­tig innen gerei­nigt an den Ver­mie­ter zurück­zu­ge­ben. Kommt der Mie­ter die­ser Ver­pflich­tung ganz oder teil­wei­se nicht nach, hat er dem Ver­mie­ter die durch die Rei­ni­gung ent­ste­hen­den Kos­ten zu erset­zen. Der Ver­mie­ter kann einen ent­spre­chen­den Geld­be­trag von der geleis­te­ten Kau­ti­on ein­be­hal­ten.

 

Hat in einem der genann­ten Berei­che kei­ne Rei­ni­gung statt­ge­fun­den, gilt das Fahr­zeug als nicht gerei­nigt. Es fällt eine Rei­ni­gungs­pau­scha­le von 150,00 EUR an.

 

4.1.2 Lee­rung oder Rei­ni­gung Toi­let­ten­kas­set­te (Schwarz­was­ser)

Die Kas­set­ten­toi­let­te wird geleert und sau­ber aus­ge­spült über­ge­ben. Die Rück­ga­be erfolgt im glei­chen Zustand. Erfolgt die Rück­ga­be nicht mit geleer­ter und gesäu­ber­ter Kas­set­ten­toi­let­te, fällt eine Ser­vice­pau­scha­le für die Kas­set­ten­toi­let­te in Höhe von 150,00 EUR an.

 

4.1.3 Säu­be­rung Schacht Toi­let­ten­kas­set­te

Ist der Schacht nicht sau­ber, fällt eine Rei­ni­gungs­pau­scha­le von EUR 150,00 an.

 

4.1.4 Treib­stoff­tank

Das Fahr­zeug ist mit Die­sel voll­ge­tankt zurück­zu­ge­ben. Der Kas­sen­bon der Tank­stel­le ist vor­zu­le­gen. Nach­tan­ken wird zum Tages­preis zzgl. Tank­pau­scha­le von EUR 25,00 berech­net.

 

4.1.5 Es kann vor der Über­ga­be des Fahr­zeugs ver­ein­bart wer­den, dass das Wohn­mo­bil unge­rei­nigt zurück­ge­ge­ben wird.

Für die Innen­rei­ni­gung (ohne Toi­let­ten­kas­set­te und ‑schacht) fällt eine Gebühr von EUR 150,00 an.

 

  1. Mängel/Schäden

Pas­sie­ren kann immer etwas. Auf alle Fäl­le gilt: Ruhe bewah­ren und den Scha­den unver­züg­lich dem Ver­mie­ter anzei­gen. Drei Scha­dens­er­eig­nis­se wer­den unter­schie­den:

 

  1. Fahr­zeug­män­gel

Der Dusch­hahn tropft, die Bad­tü­re lässt sich nicht zuzie­hen, ein Fens­ter schließt nicht rich­tig? So etwas kommt immer wie­der ein­mal vor. Die­se Män­gel sind dem Ver­mie­ter mit­zu­tei­len, damit ent­we­der Abhil­fe geschaf­fen oder ein Werk­statt­ter­min bei Rück­ga­be ver­ein­bart wer­den kann.

 

  1. Ver­schul­de­te Schä­den

Das Fahr­zeug ist grö­ßer als ein nor­ma­les Auto, dem­entspre­chen­de Sorg­falt ist not­wen­dig. Soll­te vom Mie­ter oder ein von ihm zuge­las­se­ner Mit­rei­sen­der einen Scha­den am Fahr­zeug ver­ur­sa­chen, greift in den meis­ten, aber nicht allen Fäl­len die Ver­si­che­rung. Außer­dem fällt eine Selbst­be­tei­li­gung je Scha­den­fall an, nicht nur je Anmie­tung. Man­che Ereig­nis­se wer­den von der Ver­si­che­rung nicht über­nom­men, wie zum Bei­spiel Mar­ki­sen­schä­den, über­mä­ßi­ge Benut­zung (z. B. Ver­glü­hen der Brem­sen, Kupp­lungs­schä­den) und Scha­den­er­satz­an­sprü­che wegen Miet­aus­falls oder den mer­kan­ti­len Min­der­wert, der in der Regel bei grö­ße­ren Schä­den zu erset­zen ist. Die­se Kos­ten sind vom Mie­ter kom­plett zu tra­gen.

 

  1. unver­schul­de­te Schä­den

Selbst, wenn Schä­den am Fahr­zeug nicht vom Mie­ter ver­schul­det sind, trägt der Mie­ter die soge­nann­te Sach­ge­fahr, wie z. B. ein Lea­sing­neh­mer eines KFZ. Der Mie­ter haf­tet dem­nach voll­um­fäng­lich für evtl. auf­tre­ten­de Glas- und/oder Rei­fen­schä­den, die wäh­rend der Miet­zeit auf­tre­ten und nicht im Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Ver­mie­ters lie­gen. Bei­spiel: all­ge­mei­ne Stein­schlä­ge, Stein­schlag Wind­schutz­schei­be, Riss Wind­schutz­schei­be, ein­ge­fah­re­ne Nägel, Schrau­ben, sons­ti­ge Gegen­stän­de, die Rei­fen beschä­di­gen kön­nen (u. a. „Bord­stein­kan­te“). Schä­den durch Wet­ter­ereig­nis­se oder die Ein­wir­kung Drit­ter, die nicht erfolg­reich haft­bar gemacht wer­den kön­nen (Van­da­lis­mus, Unfall­flucht, nicht ver­si­cher­ter und zah­lungs­fä­hi­ger Ver­ur­sa­cher). Auch hier greift bei man­chen, aber nicht in allen Fäl­len die Ver­si­che­rung. Hier gilt eben­falls, dass die Selbst­be­tei­li­gung je Scha­dens­fall anfällt und nicht pro Anmie­tung.

 

  1. Infor­ma­ti­ons­pflich­ten

Der Mie­ter infor­miert sich selb­stän­dig über die Rech­te und Pflich­ten zum Füh­ren eines Fahr­zeugs im jewei­li­gen Rei­se­land (z. B. Geschwin­dig­keit, Maut, Ver­kehrs­re­geln, Sicher­heits­hin­wei­se, Warn­ta­feln, Gas­nut­zung, usw.)

 

  1. Maut/Verkehrsverstöße

Der Mie­ter haf­tet unbe­schränkt für sämt­li­che Ver­stö­ße gegen Ver­kehrs- und Ord­nungs­vor­schrif­ten und sons­ti­ge gesetz­li­che Bestim­mun­gen sowie für sämt­li­che Besitz­stö­run­gen, die er oder Drit­te, denen der Mie­ter das Fahr­zeug über­lässt, ver­ur­sa­chen. Der Mie­ter stellt den Ver­mie­ter von sämt­li­chen Buß- und Ver­war­nungs­gel­dern, Gebüh­ren und sons­ti­gen Kos­ten frei, die Behör­den oder sons­ti­ge Stel­len anläss­lich sol­cher Ver­stö­ße vom Ver­mie­ter erhe­ben.

Maut­ge­büh­ren sind vom Mie­ter zu tra­gen. Der Mie­ter ist dafür ver­ant­wort­lich, sich vor Antritt der Rei­se über die jeweils gel­ten­den Maut- und Zah­lungs­be­din­gun­gen für sei­ne Rei­se­län­der zu infor­mie­ren. Sofern es das jewei­li­ge Land ermög­licht, soll sich der Mie­ter recht­zei­tig vor Antritt der Rei­se, bei der Maut­ge­sell­schaft online mit sei­nem Bank­kon­to oder Kre­dit­kar­te regis­trie­ren und die Gebüh­ren direkt abbu­chen las­sen. Der Ver­mie­ter haf­tet nicht für Maut­prel­le­rei und lei­tet even­tu­el­le Ver­stö­ße, Rech­nun­gen und Buß­geld­be­schei­de der Maut­ge­sell­schaf­ten oder Behör­den an den Mie­ter wei­ter. Sofern der Mie­ter der Zah­lungs­auf­for­de­rung nicht nach­kommt, behält sich der Ver­mie­ter die Wei­ter­ga­be der per­sön­li­chen Daten des Mie­ters an die ein­trei­ben­den Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen vor.

 

  1. Kilo­me­ter­leis­tung

Mit einem Wohn­mo­bil will man die Welt ent­de­cken, aber Urlaub bedeu­tet auch Ruhe, Ent­span­nung und kei­ne Hek­tik. Daher ver­pflich­tet sich der Mie­ter das Fahr­zeug mit maxi­mal 130km/h lt. Tacho zu fah­ren.

Im Miet­preis sind 250km/Nacht kal­ku­liert. Mehr­ki­lo­me­ter wer­den mit EUR 0,30/km berech­net.

 

  1. Zula­dung

Das zuläs­si­ge Gesamt­ge­wicht beträgt 3.500kg. Der Mie­ter ist für die Ein­hal­tung des zuläs­si­gen Gesamt­ge­wich­tes ver­ant­wort­lich und haf­tet voll­um­fäng­lich bei Fol­gen, die aus einer Über­schrei­tung resul­tie­ren.

 

  1. Sons­ti­ge Bedin­gun­gen:

Rei­sen nur inner­halb der EU incl. Schweiz, Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. In fol­gen­de Län­der und Gebie­te darf nicht gefah­ren wer­den: Kri­sen­ge­bie­te, ost­eu­ro­päi­sche u. bal­ti­sche Län­der, Tür­kei, Afri­ka. Fes­ti­vals jeg­li­cher Art, Okto­ber­fest oder sons­ti­ge Volks­fes­te! Das Befah­ren von Strän­den und Off­road­fahr­ten sind nicht gestat­tet. Das Betre­ten des Daches ist ver­bo­ten.

Das Rau­chen im Wohn­mo­bil ist unter­sagt. Bei Nicht­be­ach­tung wer­den 250 EUR von der Kau­ti­on ein­be­hal­ten!

 

  1. Kos­ten für Auf­wand:

Ent­ste­hen dem Ver­mie­ter Kos­ten für vom Mie­ter zu ver­ant­wor­ten­de Scha­den­be­sei­ti­gung, Nach­tan­ken, Rei­ni­gung, Ersatz­be­schaf­fung von Tei­len, Fahr­zeug­pa­pie­ren oder Schlüs­seln, ist der Mie­ter ver­pflich­tet, die Kos­ten zu erset­zen, sowie den damit ver­bun­de­nen Auf­wand des Ver­mie­ters zu ent­schä­di­gen. Für Leis­tun­gen des Ver­mie­ters wel­che nicht die Punk­te IV. die­ser Zusatz­be­din­gun­gen betref­fen, wird je geleis­te­te Arbeits­stun­de als ange­mes­se­ne Ersatz­leis­tung EUR 49,00 zzgl. 19% USt. ver­ein­bart.